Wittener Tagung zur Hilfsmittelversorgung und Arbeitsgemeinschaft Versorgungsforschung
Die Bedeutung von Hilfsmitteln für das Gesundheitssystem wächst. Zunehmend sind Hilfsmittel nötig, um den Erfolg einer medizinischen Behandlung mit einer ausreichenden Lebensqualität zu verbinden.
In vielen Fällen ist eine Pflege in der vertrauten häuslichen Umgebung ohne Hilfsmittel nicht möglich. Hilfsmittel erhalten die Selbständigkeit älterer und pflegebedürftiger Menschen für eine längere Zeit und ersparen die Inanspruchnahme einer stationären Versorgung. Entsprechend dieser großen Bedeutung sind für die Solidargemeinschaft der Kranken- und Pflegeversicherten auch die Ausgaben für Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel zu sehen, die zusammen mit den Ausgaben für Heilmittel den viertgrößten Ausgabenposten darstellen. Um der wachsenden Bedeutung von Hilfsmitteln gerecht zu werden hat die Universität Witten/Herdecke die Weiterbildung "Geprüfter Hilfsmittelexperte / Casemanger" entwickelt (Weitere Informationen finden sie hier
Hilfsmittelexperte) und als wissenschaftliches Diskussionforum die Wittener Tagung zur Hilfsmittelversorgung eingeführt. Mehr finden Sie hier
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Im krassen Widerspruch zu den Anforderungen der sachgerechten, patientenorientierten und wirtschaftlichen Versorgung stehen Umfang und Qualität der Forschung über Nützlichkeit sowie Wirksamkeit von Hilfsmitteln und technischen Hilfen in Deutschland. Es ist so gut wie nichts darüber bekannt, in welchem Umfang Hilfsmittelbedürftige ausreichend und mit passenden Hilfsmitteln versorgt sind, ob und wie sie diese nutzen und wie die durch die Hilfsmittelversorgung entstandenen Effekte gegenüber den Ausgaben zu bewerten sind. Deshalb hat die Universität Witten/Herdecke die Gründung einer nationalen Forschungsarbeitsgemeinschaft „Versorgungsforschung in der Hilfsmittelversorgung“ initiert. Diese soll die Interessen und Aktivitäten von Forschenden zusammenfassen und gemeinsame Vorhaben initiieren. Mehr finden Sie hier
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ACHTUNG TERMINÄNDERUNG BEACHTEN:
DIE 2. WITTENER TAGUNG ZUR HILFSMITTELVERSORGUNG FINDET AM 09. März 2012 STATT.
Weitere Informationen sowie das aktuelle Programm finden Sie hier
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